Wien

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Zweigstellenobmann

Hannes G. Unterberger, Volvophon + 43 664 437 95 65, E-Mail office@volvoclub.at

Clubabende

Am ersten Mittwoch des Monats ab 19.00 Uhr (wenn Werktag, sonst am darauffolgenden Mittwoch) am Runden Tisch im

Restaurant "Schabanack"
Leopoldauer Platz 90
1210 Wien
Tel. +43 1 258 46 96
Fax: +43 1 256 83 14
http://www.schabanack.com

bzw. nach Rücksprache mit

Hannes G. Unterberger
Volvophon +43 664 437 95 65
E-Mail office@volvoclub.at

XII. Frostbegrüßungsfahrt

Autor: Hannes G. Unterberger

Am 13. 11. war es wahrlich unwirtlich: Nieselregen und 5° Außentemperatur stellten den inneren Schweinehund eines Mitorganisators wahrlich auf die Probe. Mit dem ungeheizten 1964er L 3304 offen fahren oder im bequemen warmen 1993er 480 Turbo. Ich entschied mich, schon des bereits vorhandenen Schnupfens wegen, für den "verlöteten" Blech- und Kunststoffkeil.

Um 9.30 Uhr lief ich am Treffpunkt 1 auf dem Parkplatz 3 an der A 3 Fahrtrichtung Eisenstadt ein. Schon bald gesellten sich Fam. Leitner mit neuem V70, Paul Hawlicek mit schönem roten (Erstbesitz-)Amazon (der 121 gehörte schon 1966 ihm) und Stefan Jeitschko mit seinem "Amazombi" 221 zu uns. Dann kamen nach und nach Gert Scholz mit Gattin im grauen PV 544, Bj. 1964, Dieter Neoral mit Freundin auf 745 GLE 16V, Markus Schreilechner mit 1993er 245 und Dr. Manfred und Heinz Aschmann auf Volvo 121-B20 dazu.
Von der Ferne dann ein dumpfes Grollen: Fritz Wessners 122 S, Bj. 1966 kündigte sich schon von weitem an. Dieser ganz besonderes schöne Amazon steht besonders gut im Futter und verfügt über die Bremsen des Volvo 164 E (wobei ich glaube, daß unter des Amazons Haube mehr Pferdchen als im Reihensechszylinder schlummern).
Günter Walter konnte seine Lichtmaschinenprobleme dank beherztem Einsatz von D.I. Mag. Erwin Nowacek, seines Zeichens Mitorganisator, lösen: Nach dem Motto dem "Ingenieur is nix zu schwör" schraubte er kurzerhand die Batterie seines 145 S unter die Motorhaube des rot-weißen Amazon.
Um 11.15 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt 2 in Enzersfeld an der Tankstelle Hölzl, neben dem örtlichen Volvo-Händler gelegen. Nach 10 km Autobahn fuhren wir bei der Abfahrt Pottendorf ab. Über Weigelsdorf – Moosbrunn – Gramatneusiedl – Ebergassing gelangten wir nach Enzersdorf an der Fischa.
Dort wartete schon auf uns der Rest der Truppe: Martin Klima mit seinem neuen P 1800 ES, Martin Neuwerth und Sohn mit Volvo 164, Karl Währingerstrasser mit seinem 1970er Amazon sowie Christian und Jutta Souhrada auf Volvo P 1800 ES.
Geschwächt durch Automatenkaffee brachen wir auf. Die nächsten Stationen waren Götzendorf – Sarasdorf – Kaisersteinbruch.
Dr. Brigitte und Dr. Gerold Duschek mit Sohn auf Volvo 740 gesellten sich unterwegs zu uns, kurz nach Kaisersteinbruch.
Über Sommerein (wobei der Sommer aber keineswegs eingeschaltet war!) ging es durch Mannersdorf – Hof – Donnerskirchen nach Eisenstadt.
Mag. Paul Dukarich und auch Charly Hudritsch fanden auch noch den Weg nach Eisenstadt und stießen zeitgerecht zur mittlerweile 42 Personen starken Truppe, die der gebratenen Köstlichkeiten im Gasthof Ohr harrte.

Nach der Labung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mittels diverser Gänsevariationen und anderer fleischlicher Genüsse fand die Siegerehrung statt.

Charly Hudritsch war auf seinem 440 aus Pörtschach angereist und durfte die Nike für die weiteste Anreise entgegennehmen.

Die Siegesgöttin erhielt als jüngstes Club-Mitglied Günther Walter, stilgerecht auf Volvo 121 unterwegs.
Gert Scholz, seines Zeichens nicht nur Doppelweltmeister der Ballonfahrer, sondern seit der Volvo-Mania auch Ritter von Friesach, konnte ich für seinen 1964er PV 544 den Preis für den ältesten Volvo übergeben.

Mit seinem hellblaumetallicfarbenen Volvo P 1800 ES hat Martin Klima einen sehr guten Griff getan: Der in Kanada ausgelieferte "Schneewittchensarg" wurde zum schönsten Volvo der Veranstaltung erkoren und Martin durfte nunmehr die erste Trophäe einer hoffentlich langen und erfolgreichen Volvo-Fahrerära einstreifen.

Die letzte Etappe führte uns über den Stotzinger Berg nach Loretto, wo wir die barocke Basilika besichtigten (Es wurde nur noch die mittlerweile im 145 S aufgeladene Batterie des rot-weißen Amazon zurückgetauscht, was zur Folge hatte, daß Günther Walter trotz Dunkelheit wohlbehalten in Wien ankam). Dann erfolgte der allgemeine Aufbruch.